„Tue Gutes und rede darüber“ – die KPV Niedersachsen

Im Rahmen eines Arbeitstreffens zum Thema „Öffentlichkeitsarbeit“ kamen engagierte Mitglieder der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) der CDU Niedersachsen im Wilfried-Hasselmann-Haus in Hannover zusammen. Sachverstand, Kompetenz und Netzwerk der KPV sollen noch wirkungsvoller in Kommunal-, Landes- und Bundespolitik eingebracht werden.
Der stellvertretende Vorsitzende der KPV Niedersachsen und Samtgemeindebürgermeister von Bad Nenndorf, Mike Schmidt, stellt fest: „Tue Gutes und rede darüber – die KPV Niedersachsen will mit mehr Öffentlichkeitsarbeit die Stärken unserer Vereinigung noch klarer herausstellen“.
In der KPV Niedersachsen arbeiten rund 7.000 Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker zusammen, die alle politische Erfahrung mitbringen. Die KPV ist Plattform für den Erfahrungsaustausch von kommunalen Mandatsträgern und Parteifunktionären untereinander und sie nimmt Einfluss auf die parteiinterne Willensbildung in der CDU und die Gesetzgebung in Niedersachsen.
Um künftig die Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch der Kommunalpolitiker noch stärker zu fördern, will die KPV Niedersachsen z. B. künftig ihren Mitgliedern einen sogenannten Shared Place für kommunalpolitische Initiativen als Angebot zur Verfügung stellen. Durch diesen Erfahrungsaus-tausch können erfolgreiche und beispielhafte Aktivitäten anderen Mitgliedern empfohlen werden.
Mit großer Sorge sehen die Mitglieder der KPV, dass in Deutschland immer mehr kommunalpolitische Mandatsträger von Rechtsextremisten bedroht werden, was bereits dazu geführt hat, dass einige Bür-germeisterinnen und Bürgermeister ihr Amt aufgaben.
Schmidt: „Gegen diese Bedrohung der Demokratie müssen wir uns alle entschieden wehren. Die KPV Niedersachsen, deren Mitglieder selbst unmittelbar betroffen sein können von rechtsextremistischen Bedrohungen, wird hier Maßnahmen erarbeiten, wie wir unsere Mandatsträger wirkungsvoller gegen Bedrohungen und Beleidigungen schützen können. Hetze ist kein Kavaliersdelikt! Auch das traurige Geschehen in Hanau hat dies einmal mehr auf furchtbare Weise bezeugt“.
Für den Kreisverband Oldenburg-Stadt arbeiten die Kreisvorsitzende Ute Puls und Vorstandsmitglied Thomas Hundhausen in der KPV mit: „Eine Mitarbeit in der KPV Niedersachsen lohnt sich! Wir stehen im regen Austausch mit der Landes- und der Bundespolitik, damit bei allen Entscheidungen die Sicht der Kommunen angemessen berücksichtigt werden. Kommunalpolitiker sind immer noch am dichtes-ten dran am Bürger – deshalb ist ihr Rat notwendig für bürgernahe Entscheidungen in der Landes- und in der Bundespolitik“.